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Manchmal muß es ein Fanshirt sein - RUMS #16/18

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Es gibt Bands, die begleiten einen irgendwie gefühlt schon immer. Die schreiben den Soundtrack des Lebens mit, und immer, wenn es wirklich wichtig ist, gibt es mindestens einen Song, der passt, oder es wird gleich ein neues Album veröffentlich, dass dann die Musik zu solchen Tagen, die man nie vergisst, mitbringt.

Selig sind so eine Band für mich. Ist so eine Band für mich? Egal. Das erste Album war mein Soundtrack zum letzten Schuljahr, zum erwachsenwerden, zur Freiheit. Ich weiß nicht, wie oft ich die Kassette (die älteren werden sich erinnern) in meinem klapprigen R4 gehört habe, auf zahllosen Fahrten durch laue Sommernächte, auf dem Weg zu Konzerten, in einer Zeit, in der so gut wie alles möglich schien. Im Sommer nach dem Abi lief dann das zweite Album, ":hier", in Dauerschleife. Ich glaube, die CD habe ich insgesamt drei Mal gekauft, weil sie jeweils auf geheimnisvolle Weise verschwand, um nie wieder aufzutauchen. 
Das dritte und letzte Album der ersten Phase, "Bl…

Unterwegs...

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...
um zu vergessen
Nicht mehr vermissen müssen
Was hinter mir liegt
Erleuchtet den Weg
Bis die Welt sich leise aus der Zeit rausdreht


Bin verschwunden zu verschwinden
Mich im Nirgendwo zu finden
Dem Regen entgegen
Änder die Richtung, wechsel die Stadt
Finde dort, was ich hier nicht gefunden hab
Vielleicht ja schon morgen
 © Selig/KashmirKarma

Ich war zuhause.  Also, dort wo ich mich zuhause fühle, auch wenn ich es faktisch leider schon seit Ende 2009 nicht mehr bin. Und finde dort immer, was mir hier so fehlt: das Gefühl, örtlich angekommen zu sein. Und im Zweifel auch den Regen, es hat quasi das ganze Wochenende durchgeschüttet :)

48 Stunden ganz für mich alleine, ohne Kinder, ohne Mann, ohne Verpflichtung. Das hatte ich zwar zuletzt erst im Dezember, aber es ist etwas völlig anderes, ob ich in Berlin alleine bin und die Sippe ist unterwegs, oder ob ich alleine nach Hamburg und Sankt Peter Ording fahren kann.
Krönung: Rike hat es geschafft, mir eine Karte für das längstens ausverkaufte Spiel m…

Fünf Fragen am Fünften im März - heute am 25.

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Schon klar, der fünfte März ist eigentlich auch schon wieder knapp drei Wochen her. Aber da hier gerade alles rund wie ein Dreieck läuft, dauernd jemand krank ist und Pläne eigentlich nur gemacht werden, um daran zu messen, wie gut wir alle darin sind, zu improvisieren und auf veränderte Rahmenbedingungen flexibelst zu reagieren - blieb einfach kaum Zeit zum bloggen. Schon gar nicht am fünften, da mußte ich meinen bislang letzten Beitrag zum Taschenspieler Sew-Along zeigen, und mehr als ein Blogbeitrag an einem Tag, das ist einfach utopisch. Deshalb also nun heute. 

1. Wenn du ein Gericht zum Essen wärst, was wärst du dann?
Vermutlich eine Auswahl Tapas. Von jedem ein bißchen was, und bei weitem nicht so harmlos, wie es manchmal aussieht. Sicher keine Süßspeise.

2. Welches Buch oder welche Bücher liebst du so sehr, dass du es/sie mehr als einmal gelesen hast?
Harry Potter, alle Bände. Außerdem gibt es eine Krimireihe, die ich sehr mag, Faye Kellerman hat sie geschrieben, oder tut da…

TS4 Sewalong, Teil II - Ruckzuck geht hier gar nichts, gerade

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... nichtmal, eine eigentlich simple Tasche zu nähen. Die schwarze Dame sitzt am Tisch, und kostet mich ganz schön Kraft, die ich eigentlich eh nicht habe. Das ist so anstrengend, ich komme mir vor, als wate ich durch Sirup, jeden Tag. Mühsam, zäh, anstrengend und am Ende bin ich fix und fertig und habe gefühlt nichts geschafft. 

 Die Ruckzucktasche. Müßte hier eher die howslowcanyougo-Tasche heißen. Eigentlich wollte ich die auslassen, aber ich habe meinen Lieblingsmitnehmbeutel einfach nicht mehr gefunden, und da kam mir so eine auf den ersten Blick schnell zu nähende Tasche gerade recht. Der Stoff war eigentlich für eine ursprünglich angedachte zweite, rotgrundige Version des 2017er QAL der 6 Köpfe, 12 Blöcke gedacht. Die habe ich dann aber gar nicht geschafft, und so kommt er ja auch gut zur Geltung. In das Muster hatte ich mich spontan verliebt, als ich es hier gesehen hab. So großflächig gefällt es mir auch sehr.
*
Wir hängen hier gerade in der Warteschleife, als Familie. Mit la…

Der Lemming lacht oder: Popup, Exemplare I - III

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Ich brauch die Taschenspieler 4 nicht. Ich doch nicht. Ich hab ja von der drei bisher erst ein Modell genäht, und von der zwei auch, und überhaupt, wann näh ich schonmal Taschen, ich hab eh zuwenig Zeit. Und einen sew-along mach ich schon gleich zweimal nicht mit, mit Taschen oder wie, ich bin doch nicht bescheuert, so viel Zeit hab ich nicht... Äh. Ja. Vielleicht sollte ich dann auch keine Blogs mehr lesen, und kein Instagram mehr gucken  Aber als ich bei Gesine die ersten Popup-Täschchen gesehen hab, wußte ich schon, das wird nichts, mit meinen guten Vorsätzen. Mein Lemming lacht jedenfalls immernoch.
Weswegen ich heute die PopupTäschchen I, II und III zeige und zumindest in der ersten Runde vom sew-along bei Emma auch dabei bin. 

Ich liebe diese Form. Da ist so viel Platz drin, einfach genial. Und es lassen sich ganz hervorragend Musterstoffe in Szene setzen, diesen hier mit den Kronkorken mußte ich dringend haben, und dann wußte ich ewig nicht, was daraus werden soll. Bis jet…

6 Köpfe 12 Blöcke 2018 - row by row zum Großprojekt

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Mein Quilt aus dem letzten Jahr ist die Familiendecke schlechthin. Die Kinder passen alle vier zusammen drunter, und so wird abends beim vorlesen darum geknobelt, wer welche Ecke haben darf. Eigentlich dachte ich ja, das sei meine Decke. Nunja. Ein bißchen vielleicht.  Die beiden Ältesten jedenfalls wollen nun auch eigene Patchworkdecken haben. Jede eine, und am liebsten gleichzeitig. Da die Damen sich ein Zimmer teilen, würde es wohl zu reichlich Zankereien führen, wenn die eine eine hat, die andere aber noch warten soll. Am besten noch ein ganzes Jahr, oder so (liebe 6 Köpfe, dies bitte als Wink mit der ganzen Umzäunung verstehen. Ich wäre auch für eine Runde drei zu begeistern. Nur, falls ihr vielleicht viel Vorlauf für die Planung so einer Jahresaktion braucht, näch? *hust* Hier gibt es nämlich nochmal zwei Kinder, die sich ein Zimmer teilen und zunehmend Gefallen an Decken finden). 
Also versuche ich mich dieses Jahr mal darin, parallel gleich zwei Decken entstehen zu lassen. Di…

RUMS # 06/2018 - Klamotten werden hier auch noch genäht

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... und gar nicht mal so wenige, aber irgendwie ist es zur Zeit echt schwer, Fotos machen zu lassen, und fast noch schwerer, dann auch zu bloggen. Das echte Leben ist momentan wieder mal oder immernoch so intensiv und fordernd, dass vieles einfach hintüberfällt. Da ich aber nach wie vor wirklich gerne blogge, hoffe ich, aufs Jahr gesehen ein bißchen mehr Zeit dafür zu finden, als in den ersten sechs Wochen.  Ich fang jetzt einfach mal an, heute gibt es einen neuen Lieblingspulli in bewährter "schummerige-Küchenbilder-Manier". 
 Immer wieder ein Lieblingsschnitt: Wangerooge von schnittreif. Hier ungefähr zehn Zentimeter verlänger.  Ein bißchen Patchwork darf nicht fehlen, hier am Ärmel. Der Stoff hat nicht ganz gereicht ohne stückeln.  Müde. Ich bin so müde. Ich schlaf schlecht, hier waren reihum fast alle krank, und ich hab ein paar Sorgen. Naja. Kommt auch wieder anders. Dafür treffen die Streifen exakt aufeinander.  Ich liebe diesen Stoff, ein wirklich toller Strickjers…