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RUMS #15/2017 - Ein Oster MugRug

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Da ist es wieder, das "ich bin so dermaßen gehetzt"-Gefühl... ich kann das nicht ab, finde aber weiterhin keinen Ausstieg aus dem Hamsterrad vor größeren Festen. Ostern ist hier glücklicherweise einige Nummern kleiner, als Weihnachten und wir fahren auch weg, die Kinder und ich. Sehr schön, brauch ich zuhause schonmal nicht dekorieren. Ich werd wohl in diesem Leben keine Dekofee mehr, aber so ganz ohne? Wenn die Kinder dauernd neue Kunstwerke mitbringen, aus Schule und Kindergarten? Auch blöd. 
Wie gerufen kam mir daher das Tutorial von greenfietsen für ein MugRug in Eiform. Ein MugRug wollte ich ewig schonmal nähen, das fällt in die Kategorie "brauch ich nicht, sieht aber so hübsch aus", und so hab ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. 
 Ein paar Lieblingsstoffrestfitzelchen, die mir ab sofort zumindest in der Osterzeit Gesellschaft leisten. Dummerweise habe ich die Nahtzugabe auch an der Wendeöffnung so weit zurückgeschnitten, dass ein sauberes Einschlag…

Freitag ist Freutag. Heute mit Streifen de Luxe

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Guten Morgen, Sonnenschein. Heute ist ein wunderbarer Tag. Die schönste Nachricht habe ich schon bekommen, eine Freundin hat heute ihr Baby bekommen. An einem Tag wie diesem, sonnenhell und glasklar, mit dem Duft nach frischer Erde und Gras, einem knalleblauen Himmel und dem ersten hellgrünen Schimmer auf allen Bäumen. Kann es einen besseren Moment geben zur Landung? 
Frühling also, endlich, und hoffentlich so richtig, jetzt. Lange Spielplatznachmittage, sonnensatte sandige Kinder, klebrige Hände und dieser einmalige Geruch, den nur kleine Kinder haben, die den ganzen Tag draußen sind. Ich freu mich über diese Zeit, wenn die Natur wach wird und alles wieder neu und hoffnungsvoll ist. Da passt das neue Outfit der Mini bestens dazu.
 Vokuhila-Raglan, Teil II. Heute aus Jersey (der Schnitt ist grundsätzlich eher für Sommersweat ausgelegt, funktioniert meines Erachtens aber auch mit nicht zu labberigem Jersey oder leichtem Strick wunderbar), einem lange gehüteteten Reststück meines sehr…

Vokuhila - Lieblingsschnitt. Nein, keine Frisur

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Achtung, dieser Post enthält Reklame.
Und gleich zwei Trends, die alle Kinder in unserem Haus im Kleinkindalter durchlaufen haben, werden auch wieder aufgegriffen.

Der Reihe nach: zum Schlagwort "Vokuhila" fielen mir bisher eher echt fiese Friesen, als schicke Shirts ein. Vokuhila, die Standardfußballerfrisur meiner Kindertage, und ausnahmslos alle sahen sie wirklich verboten aus mit diesem Schnitt. Dass ein Vokuhilaschnitt auch super sein kann, und das Potential zum Kleiderschrankliebling hat, habe ich jetzt aber endgültig begriffen. Und das kam so: die Erbsenprinzessin hatte wieder zum Probenähen gebeten, und ich durfte wieder mitmachen. Diesmal keine Bux, sondern Shirtschnitte.

SEHR gerne, momentan scheint meine Bande sich nämlich verschworen zu haben: alle vier Kinder wachsen gleichzeitig, und in allen Fällen sind die zu erbenden Klamotten entweder jahreszeitlich unpassend, unauffindbar, oder so fadenscheinig, dass sie schon beim bloßen hingucken auseinanderfallen. Mal…

Alles neu und RUMS #12/2017

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Vorneweg: hier ist immernoch "Lost in Berlin", auch wenn es etwas anders aussieht. Ich hatte schon länger das Bedürfnis, mein Layout mal ein bißchen zu überholen. Zwischenrein wollte ich umziehen, zu WordPress, aber ich hab gerade nicht die Kapazitäten, mich richtig ausführlich mit einem anderen Blogsystem zu befassen, und außerdem bin ich eigentlich eine treue Seele. Also erstmal ein Facelift. Ob das letztlich so bleibt, weiß ich noch nicht, aber ich bin mal auf dem Weg jetzt. Das ist sozusagen mein erster RUMS, denn dies hier ist meine virtuelle Küche, wenn ihr so wollt, und ich hab sie alleine umgeräumt und renoviere noch. Ich für mich, passt.

Weil ich aber auch genäht hab, hab ich noch mehr für mich gemacht. Ich mach ja beim 6Köpfe, 12 Blöcke Quilt-Sew-Along mit, und es macht so, so, so viel Freude. Nähen ist mein Yoga und so. Da ich derzeit eh den Grübelhut aufhabe, kann ich das gut brauchen. Die ersten drei Monatsblöcke hab ich fertig, und um zu üben, schneide ich j…

Früüühüüüling, wo bleibst du denn?

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Es ist kalt, grau und doof draußen. Gestern war es so windig, dass im Radio darum gebeten wurde, nicht rauszugehen, wenn es nicht dringend sein muß, und schon am Freitag wieder so kühl, dass wir es nicht einmal eine Viertelstunde auf dem Spielplatz ausgehalten haben. Dabei habe ich keine Frostbeulenkinder. Aber wenn es so pustet, dass die Kleinste nicht mehr wirklich laufen kann, dann ist der Spaßfaktor echt begrenzt. Wir haben also ein muckeliges Wochenende und wahrscheinlich heute Abend einen Lagerkoller.
Aber morgen ist offiziell Schluß mit dem Winter, und ich hoffe, der Frühling weiß das auch. Ich hab beim Probenähen für die erbsenprinzessin so schöne Shirts genäht, und ich mag nicht immer noch schichtweise warme Jacken drüberziehen müssen. 


Insgesamt sind es vier neue Schnitte, die dieser Tage bei der erbsenprinzessin neu erscheinen. Vom Kleinkind bis ins Teeniealter, für Mädchen und Jungs, für dünne Hemden und kernige Mädels - für Alle. Und sie sind alle klasse. Bei diesem Exe…

Großprojekt, Teil III - RUMS # 10/2017

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... und schwupp, endlich ist März. Frühling, Sonne, hellere Tage, bessere Laune und ein neuer Block, hurra.  "Broken dishes" heißt das Muster, perfekt für mich. Kaputtes Geschirr kann ich gut. Erst letzte Woche war ich so zornig über die große Liese, dass ich einen Teller kaputtgemacht habe, weil ich eigentlich auf den Tisch hauen wollte, und den noch dort stehenden Teller vergessen hatte... mangelnde Impulskontrolle gepaart mit Ungeschick  - da geht schonmal Geschirr kaputt. Von Gläsern red ich gar nicht erst, der Block heißt ja auch nicht Broken Glass.
Eigentlich wollte ich grün-weiß gestreift mit aufnehmen. Ich kann aber den Stoff nicht finden, es ist wie verhext. Dabei habe ich gerade erst wirklich gründlich auf- und umgeräumt (und festgestellt, dass ich unfassbare Stoffmengen habe. Wo kam das alles denn bloß her? Ich kauf dieses Jahr keinen mehr, hab ich mir überlegt. "Use what you have", ne?) So gefällt es mir jetzt aber auch gut. 
 Vier 8 x 8 '' gro…

Nähen, next Level - ein riesengroßer supersonderFreutag

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Freitag ist Freutag. Hier gibt es heute eine MENGE guter Gründe für Konfetti und Begeisterung. Der erste ist groß, gelb und wärmt. Er scheint von einem hellblauen Himmel und die Welt riecht ganz anders, plötzlich. Es wird endlichendlichendlich Frühling. War ja kein besonders böser Winter, aber mir reicht es jetzt mit kalt, dunkel, grau, nass. So richtig. 
Natürlich blühen die Apfelbäume noch nicht, aber ich hatte auf die Schnelle kein schönes Frühlingsfoto, also nehm ich das hier aus dem letzten Jahr. Quasi Vor-Freude. 
Sonne also, hurra. Heute nachmittag werden wir auf dem Spielplatz sein, bis sie weg ist und die Kirchenglocken sechs Uhr läuten. Die Kinder scharren seit Tagen mit den Hufen, und ich freu mich auf den Geruch von sandigen, sonnensatten und müde gespielten Kleinmenschen. Der ist einfach einer der Inbegriffe von Kindheit. 
Der zweite echt dolle Freugrund ist, dass meiner sehr geschätzten Tante das Kissen, was ich ihr zum 70. Geburtstag genäht habe, gefällt. So richtig. Da…

Karneval, Fasching, Fastnacht, Helau, Alaaf...

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.... alles echt nicht meine Welt. Einer der wenigen erkennbaren Vorteile am Leben in der Hauptstadt besteht für mich darin, dass Karneval kein Riesenthema ist. Hindert natürlich meine Kinderbande gar nicht daran, sich im Februar verkleiden zu wollen. Grmpf. Aber immerhin muß ich nicht mit, Fasching gibt es in Schule und Kindergarten. Ich muß nur die Verkleidungen bereitstellen. Dieses Jahr wollte die große Liese, nachdem sie kürzlich den Film "Ballerina" sah, als Balletttänzerin gehen. Bitte sehr, bitte gleich, die erbsenprinzessin hat ja glücklicherweise alles an Schnitten im Angebot, was dafür gebraucht wird. 
Heute morgen um kurz nach sieben. Schummerschummer, heute mal mit Kind und nicht mit mir. Bitte das Chaos  im Hintergrund ignorieren, ich hab die Nähmaschine nachts um eins ausgemacht. Ballettanzug ohne Röckchen in 122, Multifitleggins schmal in 128. Stoffe über die Selbermacher, Lurexfalzgummi über Mut-mit-Stil, Ballettschläppchen über Jako-o



 Früh übt sich und s…

Großprojekt 2017, Teil II - RUMS # 7/2017

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Angefixt, ganz klarer Fall. Obwohl ich den Januarblock des 6 Köpfe, 12 Blöcke Projekts noch ein zweites Mal zugeschnitten (und zwischenzeitlich auch fast fertiggenäht) habe, hab ich die Tage bis zum 1. Februar und dem Erscheinen des zweiten Blocks gezählt. Und dann war er da, der Churn Dash, mit einem tollen Tutorial bei ellis & higgs. Ich glaube, das Muster ist grundsätzlich anders gedacht, als ich es jetzt umgesetzt hab, aber ich mag meine erste Variante trotzdem sehr (gut, ich hätt nochmal bügeln können vor dem knipsen). Und die zweite ist zugeschnitten, es ist noch so lange hin bis März.

 Es ist für mich echt eine Geduldsprobe sondergleichen, so exakt zuzuschneiden und zu nähen. Meine erste Konzession, nachdem es wieder nicht so genau wurde, wie es meinen Vorstellungen nach eigentlich müßte: ich hab mir einen Inchfuß für meine elna gekauft. Der hat jetzt exakt 1/4'' Füßchenbreite, und ich bin sehr gespannt, inwieweit sich das bemerkbar macht. 
 Farblich bin ich im S…

Gut gegen Heimweh - RUMS # 6/2017

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Wenn der Blogname Programm ist.... Momentan ist das mit dem Heimweh mal wieder besonders ausgeprägt, und das verlorene Gefühl in der Stadt, in der ich eigentlich nicht sein will, schlimmer als in anderen Jahreszeiten. Den Winter in Berlin finde ich, seit wir hier wohnen immer schrecklich. Mir wird dann regelmäßig sehr bewußt, dass das Leben in dieser Stadt ein sehr großer Kompromiß ist für mich, denn freiwillig wäre ich nie, nie, niemals hierhergezogen.  Nun ist es so und ich mach im Rahmen meiner Möglichkeiten das Beste draus. Aber mein Herz schlägt nach wie vor für die in meinen Augen schönste Stadt von allen. Die, die ich mir selbst ausgesucht hatte, in der ich erwachsen wurde und die meine Herzensheimat war und ist. Aus der ich niemals wegwollte, bis dann das Leben halt andere Pläne hatte / Pathosmodus off.
war ich im Frühsommer 1996. Meine Güte, ist das lang her. Nie hätte ich mir vorstellen können, da wieder wegzugehen. Ich nutze also auch nach mehr als sieben Jahre…