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Es werden Posts vom April, 2015 angezeigt.

RUMS # 17/2015 - jetzt geht's um die Wurst

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Eigentlich hatte ich für heute einen anderen RUMS geplant. Macht nix, das ist nächste Woche auch noch da. Oder übernächste *gg* Wenn aber eine der wenigen wirklich engen Freundinnen, die ich habe, ein lang geplantes, mit viel Liebe und Herzblut ausgetüfteltes Projekt endlich an den Start bringt, und ich (wie diverse andere Damen auch) seit Wochen und Monaten mitfiebere und hoffe, dass bittebitte rechtzeitig alles fertig wird und funktioniert, und wenn dann noch eine andere enge Freundin ebenjener Freundin zwei Tage vor dem Startschuß sagt "hey, wollen wir sie nicht überraschen, und zum RUMS alle was mit dem neuen Logo drauf machen", dann lass ich mir das nicht zweimal sagen. Frau Druetken, die Idee war der Knaller. So ein paar Tage früher wäre schön gewesen, aber es waren ja noch gut zwei Tage, näch? *hust* Tanja von LieselotteundFriedrich sorgte dann noch für enorme Heiterkeit, indem sie gestand, Buchstaben bei Plotterdateien bisher nicht am Stück mit der Trägerfolie, sond…

# regrettingmotherhood

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Seit Tagen komm ich an diesem Hashtag nicht vorbei, obwohl ich es gar nicht habe mit Twitter und diesen Rauten, hinter denen ein Schlagwort steckt. Ab und zu fassen sie mich aber doch an, das letzte, was mich, bezogen auf die Mutterschaft, wirklich angefasst hat, war das unerträgliche #selbstgeboren, und das ist schon ein paar Tage her.
Nun also dieses hier. Das bereuen der Mutterschaft, nicht nur temporär, das kennt wohl jede Mutter. Sondern dauerhaft, endgültig, mit der Haltung "dürfte ich noch einmal wählen, ich hätte das Kind / die Kinder nicht bekommen". Diese Unterscheidung finde ich wichtig, denn, wie unter anderem Berlinmittemom sehr treffend feststellt, ambivalent sind wir alle. Mal mehr, mal weniger. Echte Reue, echtes "ich wünschte, das wäre nicht so", das ist ein anderer Schuh, und dieser Schuh ist gemeint. Tabubruch, steht in diversen Artikeln zum Thema zu lesen. Wirklich? Ich empfinde die Aussage "ich bereue es, Mutter geworden zu sein" nic…

RUMS # 16 / 2015 - Bronte mit Sankt Paulis

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Totenköpfe heißen hier im Hause Sankt Paulis. Immerschon, seit die älteste Tochter das Sprechen für sich entdeckt hat. Also seit einer gefühlten Ewigkeit, wenn ich so an den täglichen Wortverbrauch der Schnatterliese denke. Ich bin an dieser Assoziation nicht ganz unschuldig. Bekennend glühender Fan des Fußballvereins mit dem Totenkopf auf der Fahne (und zwar in guten wie in schlechten und auch ganzganz schlechten Zeiten, jawohl. Wer erinnert sich noch an die Retterkampagne aus 2003? Mehr Astra war selten *gg*), hab ich diverse Devotionalien meines Herzensvereins, geschmückt mit dem Totenkopf und dem Schriftzug "Sankt Pauli". Klar also, dass die Liese beim Anblick der Aztekischen Totenköpfe, denen ich unmöglich widerstehen konnte, sofort sagte "Oh Mama, DAS sind aber tolle Sankt Paulis". Recht hat sie. Ich mag diese aztekischen Totenköpfe sehr, und so ist mein Rettershirt der Saison 2014/15, an deren Ende bitte, bitte der Klassenerhalt steht (bitte ohne Relegation…

Last-Second-Osterkörbchen

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Ostern ist ein Fest, das für mich erst wieder interessant ist, seit wir Kinder haben. Gläubig im religiösen Sinn sind wir beide nicht, und den Glauben an Osterhase und Weihnachtsmann habe ich vor ungefähr 30 Jahren oder mehr auch verloren. Seither war Ostern halt ein schön langes Wochenende.  Und da wir letztes Jahr zum ersten Mal überhaupt mit den Kindern zuhause waren, existiert hier, sehr zum Mißfallen der großen Liese, so gut wie keine Osterdeko. Keine Eier, keine Hasen, keine Frühlingszweige, nixnullFehlanzeige.  Zwei einsame Häschenfiguren habe ich gefunden, und diese fristen nun, neben diversen Kindergartenbasteleien und Osterausmalbildern ein recht tristes Dasein. Ja, ich hätte es gern anders gehabt. Die letzten Wochen haben das aber einfach nicht hergegeben, aus guten und weniger guten Gründen. Als mich dann aber am Donnerstag noch die Erzieherin der Liese ansprach, wie traurig und enttäuscht ebenjene doch sei, darüber dass ich Ostern "vergessen" habe (hab ich nich…

RUMS # 14/ 2015 - raus aus der Steinzeit

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Ich bin bekennender Smartphoneverweigerer gewesen. Ich kann Leute, die, statt mir ins Gesicht zu gucken, wenn sie sich mit mir unterhalten, auf ihr verdammtes Telefon glotzen, um nur ja nichts zu verpassen, im virtuellen Leben, ungefähr so gut leiden, wie Zahnweh. Ich finde Eltern, die dauernd in diese flachen Dinger labern, Kind auf dem Arm, Quatsche am Ohr, Stimme viel zu laut, zum davonrennen. Ich kann nicht verstehen, weshalb es nichtmal für eine oder zwei Stunden auf dem Spielplatz möglich sein soll, nicht online zu sein, keine Mails zu checken, einfach mal nicht sofort zu reagieren.  Nicht meine Welt. 
Ich habe eine Menge Vorurteile, von denen die meisten leider ganz gut mit Erfahrung gefüttert worden sind. Und ich habe eine gute Freundin, die mir ein Angebot gemacht hat, das ich nicht ablehnen konnte.  Also hab ich jetzt selber so ein Teufelsding. Und mir sehr fest vorgenommen, an meinen Prinzipien festzuhalten - ein Telefon ist kein Spielzeug, ich muß nicht permanent erreich…