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Es werden Posts vom 2014 angezeigt.

Kuschelkomplizen zu Weihnachten

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Eigentlich hab ich keine Zeit für gar nichts. Und eigentlich hatte Mlle Pfingstspatz auch vergessen, mich zum Probenähen einzuladen, für ihren neuen Streich, die Kuschelkomplizen. Uneigentlich haben wir doch noch zusammengefunden, die Mademoiselle, die Komplizen und ich. Friedrich den Fuchs wollte ich aus verschiedentlichen Gründen nicht als Kissen haben, einen nachtaktiven Fuchs dieses Namens habe ich hier nämlich schon in echt, der braucht nicht noch Verstärkung. Aber die Raben, die hatten es mir angetan, und besonders die Möglichkeit, wirklich große Kuschelkomplizen nähen zu können, auch. Meine Mädels fürchten sich aktuell nämlich schröcklich vor Gespenstern, erst recht, seit die Liese eine Kinderopernvorstellung vom "Gespenst von Canterville" besucht hat. Ähm, ja. War nicht so ganz Vorschulkindertauglich, die Kinderoper. Jetzt traut sie sich alleine nicht mehr ins Bad, und die Waschmaschine im Schleudergang löst auch gern mal Panik aus. Besten Dank auch.
Wo war ich? Kus…

RUMS # 48 / 2014 - Mamacita im Badezimmerlook

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Aller guten Dinge sind drei, und so bin ich zum dritten Mal hintereinander beim RUMS dabei. Wenn schon sonst alles drunter und drüber geht, hilft ein wenig Ausgleich an der Nähmaschine dabei, nicht vollends den Verstand zu verlieren. 
Diese Woche war ein Schnitt dran, der hier schon ewig ausgedruckt und sogar geklebt und ausgeschnitten lag. Und lag. Und lag. Und jetzt hab ich endlich meine Test-Mamacita genäht, aus einem mäßig kuscheligen Jersey, der den Gatten an unsere Badezimmerfliesen erinnert. Ähm. Ja. Mich auch. Unser Badezimmer ist teilweise mit kleinen dunkelblauen runden Mosaikfliesen gefliest. Macht aber nix, ich finde die großen Dots trotzdem gut. Und eigentlich mag ich auch Mamacita, aber ich bin trotzdem nicht zufrieden damit, an mir. Das hat mehrere Ursachen:
 Am Schulteransatz stören mich die Falten, die das da wirft. Sieht das doof aus? Ich glaub schon. Gar nicht geht bei mir ein Ärmelabschluß, der deutlich enger ist als der Ärmel selber und "pludert". Das si…

RUMS # 47/2014 mit 'mütlicher Hose und Drehbein

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Huch, schon wieder ein RUMS. Das nimmt ja noch Formen an hier. War Spaß. Der heutige RUMS ist so schnell genäht, da reicht das, was mein Sohn mir als "Mittagsschlaf" verkaufen will, fast aus. Also, auf drei Tage verteilt schaffe ich Schnitt kleben, ausschneiden, zuschneiden UND nähen. Ha. Licht am Ende des Tunnels wird sichtbar und zumindest der schlimmste Nähentzug ist gelindert. Auch, wenn mein erster Versuch der schmalen Sweathose von ki-ba-doo gründlich daneben gegangen ist. Vielleicht hätte ich keinen Fleece nehmen sollen? Oder war der Nähfussdruck zu hoch?
Ich habe jedenfalls ein sensationelles Drehbein fabriziert, und nein, das war mitnichten so gewollt.
 So richtig dolle sitzt das alles nicht. Zugeschnitten habe ich eine 38, und dann ordentlich verlängert, weil ich das mit Bündchen zum Abschluß nicht mag, das hat für mich immer was von Schlafanzug.  Hier kann man schon ganz gut sehen, dass die Innenbeinnähte sich mal eben schräg über das Schienbein nach außen drehen.…

RUMS aus der Versenkung

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Guten Tag, wir leben noch.  Oder so ähnlich.
Hier ist Land unter, und zwar so richtig. Seit Wochen läuft nur noch das absolute Notprogramm, und seit knapp 14 Tagen laborier ich nun selber auch noch mit einer hartnäckigen Bronchitis herum. Der Lieserich zahnt und benimmt sich dabei, wie es sich für einen echten Mann gehört. Er leidet. Und jammert. Und schläft selten vor Mitternacht. Die große Liese probt den Aufstand und definiert das Wort "Rotzgöre" täglich nochmal feiner, mit unterirdisch schlechtem Benehmen, welches sich mit großen Jammerarien abwechselt. Meine Reaktion darauf ist nicht immer so, wie ich es mir selber wünschen würde, so als Mama. Hurra. Und die Pippi ist einfach nur die Pippi und damit schon herausfordernd genug. Ich bin also im Hauptberuf gerade Kinderdompteuse oder sowas. Daneben versuche ich, unsere Wohnung nicht im Chaos versinken zu lassen. Jage Löcher in Wasserbettmatten. Bekämpfe Wäscheberge. Mache mir Gedanken, wie ich meinen Onlineshop aufrüschen…

26.09.2013, 10.10 Uhr, 54 cm, 4025 g - ein echter Freutag

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.... WO um Himmels Willen ist das Jahr geblieben? Das kann nicht sein, oder doch? Das kann nicht 365 Tage her sein.
Standesgemäß auch hier mit Geburtstagsoberteil, mit sorgfältig gestreichelten Monstern. Sein erstes Kleidungsstück war aus diesem Stoff, da fand ich es schön, auch sein erstes Geburtstagsshirt daraus zu nähen.
 Der Bauchfrosch im Alter von einer Woche und noch fast in Bauchhaltung. So klein ♥  ... und im Alter von zehn Tagen. Mit knappen vier Wochen

 ... und heute morgen, in seinem Geburtstagsshirt.
ein ganzes Jahr schon, und das war eines der schnellsten Jahre, die ich je erlebt habe. Ich weiß noch genau, wie ich am Morgen des 26.09.2013 verschlafen habe. Meine größte Sorge, meinen Termin zum Kaiserschnitt zu versäumen, hat sich fast erfüllt. Im strömenden Regen bin ich mit meiner frischgenähten Baumwollkönigstasche zur S-Bahn gerollt und habe mich tatsächlich gewundert, dass mir im Berufverkehr mit 40Wochen-Murmel niemand Platz macht in der Bahn. Dit is Balin, wa? Di…

RUMS 37 # 2014 - ein Täschchen für die Tasche

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Eigentlich hatte ich was ganz anderes auf dem Plan, für heute. Immerhin ist der heutige RUMStag auch mein 39. Geburtstag, und wenn hier schon die Bande immer Klamotten mit Zahlen drauf bekommt, dann wollte ich auch mal. Und 39 sieht ja auch besser aus, als 40, hab ich mir gedacht, und wollte das daher gern dieses Jahr haben. Nunja.
Mir ist dann heute vormittag was wichtigeres eingefallen, was ich ganz dringend brauche, und zwar JETZT. Ich bin dieses Wochenende auf einer Messe in Köln, zum ersten Mal seit langer Zeit wieder beruflich unterwegs. Weil das eine Messe für Fachpublikum ist, muß ich dabei eine Menge Papierkram mitnehmen (Eintrittskarten, Handelsregisterauszug, Visitenkarten...), und ich kenn mich doch - lass ich die Zettellage lose in meiner Handtasche herumfliegen, finde ich das, was ich ganz dringend brauche, eh zuallerletzt, versehen mit Eselsohren, und am besten noch mit einem klebrigen Hirsekringel dran oder so.Das wirkt dann ja sehr professionell, näch? Also brauchte …

RUMS # 36 / 2014 - Herbst Ahoi mit Kanga

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Huch, schon wieder Donnerstag. Momentan haben meine Wochen gefühlt nur drei Tage. Höchstens. Bei meinem letzten RUMS hatte ich ein Kurzarmshirt gezeigt, dass ich dann erstmal in den Schrank legen konnte, es war einfach zu kalt für kurze Ärmel, wenigstens draußen. Also hab ich mich mal daran gemacht, mein Pullifach zu füllen. Der Herbst steht ganz eindeutig vor der Tür, und da wir grundsätzlich so viel Zeit wie möglich draußen verbringen (auch wenn wir das jetzt ohne den Hund von Herrn Paul machen müssen), brauch ich Kuschelpullis.  Den Anfang macht einer meiner Lieblingsschnitte, Kanga von Jolijou. Heute in rotem Kuschelsweat, den die Muddi mir von den Suijkers mitgebracht hat (Danke! ♥), mit Reminiszenz an meine Herzensheimat, den Norden. 
 Mit geplottetem Anker. Aus Flockfolie diesmal. Und was soll ich sagen? Er HÄLT. Mal sehen, ob das nach der Wäsche auch noch so ist.  Ich mag die kuschelige Kapuze bei Kanga sehr. Da hat man was am Hals, ohne vom Kind auf dem Rücken gewürgt zu werde…

Vorbild Mama? Von Traglingen und Puppenmamas

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Ich bin eine ausgesprochen überzeugte Tragemama. Aus vielerlei Gründen, von denen die Alltagstauglichkeit und die Befriedigung des Nähebedürfnisses nur zwei sind. Wir haben zwar einen Kinderwagen, aber so wirklich in Benutzung war der nur bei der großen Liese. Der Kleinste wohnte lange im JPMBB, aktuell sitzt er viel in der Manduca auf dem Rücken. Und wie das so ist, was die Liesen alltäglich sehen, nehmen sie sich gern zum Vorbild.
Hier werden also Puppen und Kuscheltiere aller Art nicht nur geschoben, sondern auch und oft und viel getragen. In Schals, einer Puppentrage und einem Puppen-JPMBB. Die Puppentrage ist nun aber nicht mehr so ganz zeitgemäß, die korrekte Spreiz-Anhock-Haltung nämlich nicht gegeben, der Steg nicht verstellbar, und die ganze Trage auch nicht aus diagonalelastischem Tragetuchstoff. Oh.mein.Gott. Wenn das so schon losgeht, werden meine zukünftigen Enkelkinder bestimmt mal total sorglos und ohne Achtsamkeit für die ganz speziellen Bedürfnisse von Säuglingen einf…

Mit drei ist die gröbste Trotzphase vorbei

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... oder? Eine der liebsten Geschichten, die wir momentan vorlesen, ist die von Lieschen Radieschen und dem Lämmergeier. Meine jüngere Tochter mag sich ausschütten vor Lachen über das trotzige Lieschen, das, wenn etwas nicht nach ihrem Willen läuft, einen roten Kopf bekommt und schreit.
Nunja.
Ich find das nicht immer so lustig. Die Pippi ist offenbar direkt mit dem Lieschen verwandt, oder vielleicht hat sie auch der Lämmergeier zu uns gebracht, jedenfalls kann sie legendäre Wutanfälle bekommen. Laut. Anhaltend. Und ähnlich einer Lawine, kann man nichts tun, wenn sie erstmal ins Rollen kommt. Stichwort MAGANICHTLAUFFFAAAAAAAAA, für alle SPO-Fahrer, oder auch Rossmann-Kind, für die Spielplatzgang. Aber so ist das eben, mit zwei, und als temperamentvolles Löwenkind. Mit drei wird es besser. Angeblich. Es heißt ja "terribletwo", nicht terriblethreetilfour, oder so. Wir gucken mal, sie übt das mit dem Drei-sein ja erst seit einigen Tagen.
Nach eigener Auskunft ist sie jetzt gr…