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Es werden Posts vom Mai, 2012 angezeigt.

Don't mess with Bobbycar

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... ich habe mir den Zeh geprellt. So fies, dass der nun blitzeblau ist und das Format eines Micky Maus Fingers angenommen hat. Vielleicht ist er auch gebrochen, es tut jedenfalls saumäßig weh und sorgt für einen humpeligen Gang. Ich kann nur dringend davon abraten, barfuss zu laufen, wenn irgendwo irgendwelche Bobbycars in Reichweite stehen. Das Foto erspare ich euch, es tut beim Angucken noch mehr weh, als so schon. Außerdem ist mein letzter Besuch bei der Pediküre auch schon etwas länger her.
Aber das war ja gar nicht das Thema. Das Thema war, dass ich, wenn alles klappt, wohl tatsächlich unsere Koffer packen und Berlin den Rücken kehren darf. Ich trau mich überhaupt noch nicht, das wirklich zu Ende zu denken, weil ich dann entweder nie mehr schlafe vor Aufregung, vor lauter Glück einen ganzen See zusammenheule, oder, falls sich das doch noch zerschlägt, in ein extrem tiefes Loch falle. Alle drei Optionen würden mich in meinem Alltag doch sehr behindern, also halte ich mal schön d…

Akku voll

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... und Nerven blank. Ich bin sowas von erholt, ich hatte den tollsten Urlaub seit JAHREN. Nun bin ich schon fast ne Woche wieder zuhaus, und staune immernoch jeden Tag darüber, wie selbstverständlich manche Dinge sind, die man sich so nie hat vorstellen können. Wie zB, dass man mit einer Frau und ihren beiden Kindern in den Urlaub fährt und sofort das Gefühl hat, es stimmt einfach alles. Ich gestehe, ich war doch ganz schön aufgeregt. Ich wußte ja, dass es mit der Muddi passt - aber ob und wie unsere Kinder sich verstünden, und ob es zwischen uns noch so easy sein würde, wenn wir zB gänzlich verschieden tickten bezüglich essen, schlafen, Regeln? 
Ich hätte mir jeden einzelnen dieser nervösen Gedanken sparen können - es war einfach nur rundum toll, entspannt, selbstverständlich und wunderschön. Ich habe das Gefühl, eine Freundin für's Leben getroffen zu haben, und das ist ja mehr als selten. Ich bin so dankbar und froh um diese Zeit und freu mich jetzt schon auf die zweite Auflag…

Reisefieber....

ich bin soooooo aufgeregt! Noch einmal schlafen, und ich fahre mit den Geschwistern Fürchterlich ans Meer, treffe da eine ganz liebe Freundin und ihre Jungs und mache Urlaub. Den ersten "richtigen" Urlaub seit ichweißnichtwann. Ich glaube, das letzte Mal "in echt" war ich weg, noch bevor ich mit der Quetschkommode schwanger wurde. Also vor etwa 3,75 Jahren. Oh. Da war dann wohl wieder ein Zeitloch. Auf dem Weg dahin darf ich durch die Herzensstadt fahren, und alleine die Aussicht auf Durchfahrt hebt meine Laune. "Das Herz von St.Pauli, das ist meine Heimat, in Hamburg, da bin ich zuhaus.... der Hafen, die Lichter, die Sehnsucht begleiten das Schiff in die Ferne hinaus..." *schluchz* Danke, Hans Albers, für diese wahren Zeilen.
Aktuell aber dreh ich mich hier wie ein Brummkreisel, weil ich ständig irgendwas suche, was gestern noch da lag, wo ich es vermuten würde, um selbstverständich heute an dieser Stelle nicht mehr auffindbar zu sein. Das macht mich ge…

Die Nähmaschine ist besessen

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... und zwar von einem Poltergeist namens kaputterTransformator oder so ähnlich. Mann, ich bin so angefressen, immernoch. Da hat mich das Nähwahna total erwischt, aber so richtig, und was passiert? Die Nähmaschine zerstört sich selbst. Nachhaltig! Aber der Reihe nach: ich schneide zu wie so ne Bekloppte, stecke, messe aus, bügele (!!! ich habe seit über 15 Jahren kein Bügeleisen mehr angefasst), und hab dann ne Menge angefangener Projekte auf meinem Sofa liegen. So weit, so gut. Gestern morgen hatte ich mit dem Baby gerade ein wenig Nähzeit ausgehandelt, als aus dem kombinierten NähGästeArbeitszimmer richtig lautes Getacker zu hören war. Der Anblick, der uns erwartete, war zugegebenermaßen gruselig: ein leerer Nähplatz, eine Nähmaschine, an der niemand saß, an der aber die Nadel in einem Affenzahn immer wieder in die Stichplatte fuhr. Das Handrad drehte so schnell, dass man die Bewegung der Nadel kaum noch erkennen konnte. Und es war keine Ursache erkennbar, ich hatte nicht etwa den …

Zeitlöcher, Zeitläufte, Nahtläufe....

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Ich bin in ein Zeitloch gefallen. Das passiert mir häufiger mal, und wie groß das Zeitloch wirklich war, weiß ich immer erst, wenn es sich geschlossen hat. Diesmal also dreieinhalb Monate. Interessant. In der Zwischenzeit habe ich gefühlt eigentlich nix gemacht, in echt aber ist der Rest meines Leben dreineinhalb Monate kürzer geworden. Und natürlich ist sonst auch eine Menge passiert, unter anderem träume ich mal wieder davon, mein Zwangshauptstädterdasein beenden zu dürfen. Mal sehen, was der Mai so bringt. Einstweilen haben mir ein paar höchst geschätzte Nähdels den Nähvirus eingeimpft, und so mache ich erste Nahtversuche an der fast 47jährigen Anker Phönix meiner Schwiegermutter... mit bisher bescheidenem Erfolg, aber mich macht's glücklich, und meine Töchter hoffentlich auch. Die kleine kann sich ja eh noch nicht wehren, und die Große meinte beim Anblick der kringeligen Hose, sie brauche auch dringend so eine. Also bitte, Vorhang auf...
Die Zwergenmütze nach Sch…